TFG Typhoons verpassen versöhnlichen Saisonabschluss

Ungeachtet der 3:25-Niederlage vor Wochenfrist im heimischen Rather Waldstadion hatte man sich im Vorfeld des Rückspiels bei den Düsseldorf Panthern viel vorgenommen aufseiten der TFG Typhoons. Dabei ging man weniger davon aus, die 22 Punkte Rückstand „aus Halbzeit eins“ der beiden innerhalb von acht Tagen gespielten Lokalderbys noch aufholen zu können, als vielmehr davon, zumindest „die zweite Spielhälfte“ für sich entscheiden zu können.

Dass daraus nichts wurde, dafür sorgte das bekannte, sich seit Wochen durch die Saison ziehende Potpourrie an Fehlern. Zwei des Typs haarsträubend im ersten Quarter setzten frühzeitig die bekannte Kettenreaktion in Gang, bedeuteten sie doch, das Risiko erhöhen zu müssen, woraus in erster Linie mal Turnovers resultieren, hatten die „Fliedner-Schüler“ doch auch noch eine Reihe von Gastgeschenken mitgebracht.

So stand am Ende der Partie in der Kleinen Kampfbahn neben der Merkur Spiel-Arena eine 7:40-Niederlage auf dem Scoreboard, mit der die Saison 2021 für die Mannen von Head Coach Philipp Fritsche beendet ist, während die Düsseldorf Panther mit dem Rückenwind des Gewinns der inoffiziellen Stadtmeisterschaft am kommenden Samstag zum Play-off-Viertelfinale zu den Wiesbaden Phantoms fahren.

Düsseldorf Panther vs. U19 TFG Typhoons 40:07 (13:00; 07:00; 07:07; 13:00)
07:00  65-Yard-Lauf Düsseldorf Panther, PAT failed
13:00  12-Yard-Lauf und PAT Düsseldorf Panther, PAT failed
20:00  49-Yard-Pass und PAT Düsseldorf Panther
27:00  29-Yard-Pass und PAT Düsseldorf Panther
27:07  69-Yard-Pass Janez von Renesse auf Frederik Wieding, PAT Nick-Joel Görres
34:07  40-Yard-Pass und PAT Düsseldorf Panther
40:07  59-Yard-Pass Düsseldorf Panther, PAT failed

Ein paar Impressionen vom Spiel gibt es hier: Bilder

Typhoons ziehen auch gegen die Panther den Kürzeren

Zweiundzwanzig Punkte Rückstand zur Halbzeit – das ist nicht wenig, aber auch nicht uneinholbar. So die Lesart der Typhoons mit Blick auf das Ergebnis des ersten von zwei Lokalderbys gegen die Düsseldorf Panther, das sie am Samstag im heimischen Rather Waldstadion gegen die Raubkatzen mit 3:25 verloren. Das Rückspiel – Halbzeit zwei – findet am kommenden Samstag, den 9. Oktober, um 14 Uhr in der Kleinen Kampfbahn (KKB) neben der Merkur Spiel-Arena statt.

Dass es dann eines anderen Auftritts der Fliedner-Schüler bedürfen wird, um mit einem Sieg mit mehr als 22 Punkten doch noch die inoffizielle Stadtmeisterschaft 2021 zu gewinnen, vor allem aber doch noch in die Play-offs der German Football League Juniors (GFLJ) einzuziehen, darüber dürfte es nach Samstag keine zwei Meinungen geben. Helfen könnte dabei, eine niedrigere Zahl an Turnovers zu produzieren, die immer wieder die Panther-Offense aufs Spielfeld zurückbrachte. Helfen könnte dabei, nicht nur unverkennbar vorhandene gute Ansätze zu zeigen, sondern Drives auch konzentriert zu Ende zu spielen, sich mit mehr zu belohnen als mit einem Field Goal. Helfen könnte dabei, sich nicht ganz so häufig vom Gegner überraschen zu lassen, ihm eine nicht ganz so hohe Third-Down-Effizienz zu ermöglichen. Helfen könnte dabei, auf tiefe Pässe in die Red Zone besser vorbereitet zu sein als „in Halbzeit eins“.

Gelingt dies am kommenden Samstag in der KKB, muss das zwar nicht zwingend gleichbedeutend sein mit Stadtmeisterschaft und Viertelfinal-Begegnung eine Woche später beim Gewinner der GFLJ-Gruppe Mitte, den Wiesbaden Phantoms, würde dem 2021er-Team von Head Coach Philipp Fritsche aber zumindest Erstliga-Tauglichkeit bescheinigen.

U19 TFG Typhoons vs. Düsseldorf Panther 03:25 (0:7; 3:6; 0:6; 0:6)
Rather Waldstadion, Düsseldorf, 300 Zuschauer
00:07  Düsseldorf Panther nach 15-Yard-Pass und PAT
03:07  46-Yard-Fieldgoal Nick-Joel Görres
03:13  Düsseldorf Panther nach 12-Yard-Pass, PAT failed
03:19  Düsseldorf Panther nach 7-Yard-Pass, TPC failed
03:25  3-Yard-Lauf Düsseldorf Panther, PAT failed

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Morgiges GFLJ-Lokalderby im Livestream

Das erste der beiden innerhalb der nächsten acht Tage anstehenden Lokalderbys zwischen den U19 Typhoons und den Düsseldorf Panthern, die morgige Heimpartie der Fliedner-Schüler, die um 14:30 Uhr im Rather Waldstadion angepfiffen wird, wird es parallel auch im Livestream geben. Der Link zum Football-Genuss von der Couch aus:

Letztes Typhoons-Heimspiel für 2021 am Samstag

Am kommenden Samstag, den 2. Oktober 2021, beginnt für die U19 Typhoons die heiße Phase im Kampf um die diesjährigen Play-offs-Plätze in der Bundesliga des deutschen Jugendfootballs. Um 14:30 Uhr erfolgt im Rather Waldstadion (Düsseldorf-Rath, Wilhelm-Unger-Straße 9) der Kick-off zum ersten von zwei Aufeinandertreffen gegen den 15-fachen Deutschen Meister und Gewinner des Junior Bowls, gegen die Düsseldorf Panther. Das Rückspiel wird bereits eine Woche später, am Samstag, den 9. Oktober, um 14 Uhr in der Kleinen Kampfbahn neben der Merkur Spiel-Arena ausgetragen. Der Gewinner des Gesamtvergleichs dieser beiden Partien steht Mitte Oktober im Viertelfinale der German Football League Juniors (GFLJ).

Im Vorfeld der GFLJ-Begegnung bestreiten am Samstag um 11 Uhr die Nachwuchsfootballer des TFG, die U16 Typhoons, ein team-internes Scrimmage, um ihrer Saison zumindest noch einen halbwegs würdigen Abschluss zu geben, nachdem sie in der Folge von zwei Spielabsagen ihrer Gegner bereits seit zwei Wochen als Oberliga-Meister 2021 feststehen, ohne selbst noch aktiv werden zu können.

Im Rather Waldstadion gilt die 3G-Regel. Einlass kann nur erhalten,

  • wer nachweisen kann, corona-erkrankt gewesen und inzwischen genesen zu sein
  • wer nachweisen kann, seit mehr als 14 Tagen vollständig geimpft zu sein
  • wer einen negativen Antigen-Schnelltest vorlegen kann, der nicht älter als 24 Stunden ist
  • wer einen gültigen Schülerausweis vorlegen kann
  • wer jünger ist als 15 Jahre

Alle anderen müssen leider draußen bleiben. Eine Möglichkeit zur Durchführung eines Coronatests vor Ort gibt es am Rather Waldstadion nicht.

Darüber hinaus gelten jenseits des Spielfeldes im Stadion sowohl die Abstandsregeln als auch Maskenpflicht – Letztere allerdings nicht am eingenommenen Sitz-/Stehplatz und nicht beim Verzehr von Speisen oder Getränken.

Typhoons kommen in Köln unter die Räder

Auf den Tag genau vier Wochen nach dem Saisonauftakt im heimischen Rather Waldstadion stand für die TFG Typhoons das Rückspiel in der Gruppe West der German Football League Juniors (GFLJ) gegen die Cologne Crocodiles auf dem Programm. Anders als im Hinspiel ließen die Mannen von Head Coach Fritsche auf der Bezirkssportanlage in Köln-Chorweiler diesmal nicht selten durchaus vielversprechende Ansätze auch und gerade aufseiten der Offense erkennen, die ihnen unter dem Strich allerdings herzlich wenig brachten. Ursächlich wirkte zum einen die Vielzahl an Geschenken, die man rheinaufwärts mitgebracht hatte, zum anderen eine deutliche Leistungssteigerung des amtierenden Deutschen Meisters. So stand am Ende des Tages eine 0:55-Auswärtsniederlage auf dem Scoreboard, nach der den „Fliedner-Schülern“ nur noch die Hoffnung bleibt, in den beiden noch ausstehenden Partien gegen die Düsseldorf Panther am 2. und 9. Oktober das Ruder doch nochmal herumreißen zu können.

Cologne Crocodiles vs. TFG Typhoons 55:00 (14:00; 21:00; 14:00; 06:00)
07:00  73-Yard-Lauf und PAT Cologne Crocodiles
14:00  68-Yard-Lauf und PAT Cologne Crocodiles
21:00  10-Yard-Lauf und PAT Cologne Crocodiles
28:00  7-Yard-Lauf und PAT Cologne Crocodiles
35:00  Cologne Crocodiles nach 20-Yard-Pass und PAT
42:00  1-Yard-Lauf und PAT Cologne Crocodiles
49:00  Cologne Crocodiles nach 28-Yard-Pass und PAT
55:00  2-Yard-Lauf Cologne Crocodiles, PAT failed

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TFG Typhoons entscheiden das Spitzenspiel für sich

Knapp 200 Zuschauer hatte die Partie der beiden einzig noch verlustpunktfreien Teams in der U16-Oberliga Gruppe West des AFCV/NRW ins Rather Waldstadion gelockt; die Partie des Tabellenführers Wuppertal Greyhounds beim Tabellenzweiten TFG Typhoons. Sein Kommen dürfe kein Einziger von ihnen bereut haben: Wo Spitzenspiel drauf stand, war Spektakel drin; vor allem am Anfang – und am Ende. Als alles vorbei war, konnten die Fliedner-Schüler unter beinahe frenetischem Jubel der Tribüne einen 30:25-Heimerfolg feiern, der sie nun als Favorit auf die diesjährige Meisterschaft in die beiden verbleibenden Auswärtspartien gehen lässt.

Dabei hatte es für die Gastgeber alles andere als vielversprechend angefangen, stand doch bereits am Ende des ersten Offense-Drives der Gäste ein 0:6 auf dem Scoreboard. Die Antwort der Typhoons folgt zunächst auf dem Fuße: Erster Versuch, langer Lauf von Oskar Vogel über 80 Yards in die Endzone, 6:6. Und dann begannen die Typhoons auch noch, an ihrer Schwäche der vergangenen Wochen zu arbeiten: Die anschließende Two-Point-Conversion (TPC) verwandelte Benedikt Möller zur 8:6-Führung. Was dann allerdings folgte, untermauerte nachhaltig die ersten Eindrücke vom Spielbeginn: So richtig wach waren die Männer in Navy-Blue noch nicht – und zwar beidseits des Balles. Es wurde beinahe gruselig: Die Defense knüpfte nahtlos an ihren ersten Drive des Tages an (s.o.), und schon stand es 8:12. Da wollte die Typhoons-Offense nicht hintenanstehen, fumbelte den Ball in der eigenen Redzone, und es hieß 8:19. Kurz vor Ende des ersten Quarters hätten sich die Typhoons eigentlich bei den Greyhounds bedanken müssen, dass die Seiten nicht mit einem noch höheren Score für die Gäste gewechselt wurden, scheiterten die Wuppertaler doch unglücklich mit einem langen Pass in die Typhoons-Endzone.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts wurde es aus Typhoons-Sicht zunächst nicht besser: Die Offense versuchte ihren vierten Versuch auszuspielen – und scheiterte. Nicht irgendwo in der Mitte des Spielfeldes, sondern an der eigenen 8-Yard-Linie. Es sah wirklich nicht gut aus für die Typhoons – und kam doch ganz anders. Der Game Changer: Im dritten Versuch der Wuppertaler, das Ei in der Typhoons-Endzone unterzubringen, gelang Defense Back Linus Ege eine Interception – und fortan sahen die Zuschauer ein völlig anderes Football-Spiel. Von jetzt auf gleich lag das Momentum aufseiten der Gastgeber, für die zwei Offense-Spielzüge später Running Back Oskar Vogel sein zweites Big Play des Tages gelang, das Benedikt von Beauvais mit seiner TPC noch veredeln konnte. Die Folgen: Die Defense hielt auf einmal, konnte in Person von Linebacker Fynn Wiesner gar noch einen Fumble der Gäste sichern, und noch vor dem Pausenpfiff gelangen der Offense zwei Touchdowns durch Wide Receiver Benedikt von Beauvais jeweils nach langen Pässen von Quarterback Paul Hamacher. Erstes Quarter 08:19, zweites Quarter 22:00, Halbzeitstand 30:19. Die Partie schien gedreht.

Im dritten Spielviertel hatte man gar den Eindruck, den Gästen sei angesichts des zurückliegenden Spielverlaufs gänzlich der Stecker gezogen worden: Nichts ging mehr zusammen, Strafen taten ihr Übriges, die Typhoons konnten mit ihrem Laufspiel die Uhr herunterlaufen lassen, auf dem Spielfeld tat sich, abgesehen von einer Interception, eigentlich – nichts. Der Score des dritten Quarters: 0:0.

Und dann kam das letzte Spielviertel – und damit das Spektakel zurück, mit dem die Partie angefangen hatte. Die Typhoons machten es nochmal spannend, als ihnen eine weitere Interception unterlief und sie den Greyhounds damit nochmal Leben einhauchten: Im Moment der Two-Minute-Warning stand es nur noch 30:25, wobei den Gästen allerdings keine Time-Outs mehr zur Verfügung standen. Auf dem Papier somit ein Leichtes für die Typhoons: Einfach die Zeit herunterlaufen lassen – oder den Gästen nochmal den Ball geben. Die Typhoons entschieden sich für Letzteres, sorgten noch ein weiteres Mal für Spannung, die dem Vernehmen nach älteren Zuschauern am Spielfeldrand heftig zusetzte – bis der nach seiner Spielsperre zurückgekehrte Fynn Wiesner seinen Frieden mit dem bisherigen Saisonverlauf machen konnte: Auf der eigenen 1-Yard-Linie konnte er den Pass des Wuppertaler Quarterbacks abfangen und sichern, sodass seine Teamkameraden aus der Offense die Begegnung abknien konnten.

Durch den 30:25-Heimerfolg bleiben die TFG Typhoons nach Spieltag drei als einziges Team in der Oberliga Gruppe West verlustpunktfrei und haben es nun mit zwei Punkten Vorsprung vor den Greyhound in der eigenen Hand, die diesjährige Meisterschaft in den beiden verbleibenden Partien in Mülheim bei den Shamrocks (19. September) und in Neuss bei den Gladiators (3. Oktober) zu sichern.

U16 TFG Typhoons vs. Wuppertal Greyhounds 30:25 (08:19; 22:00; 00:00; 00:06)
Rather Waldstadion, Düsseldorf, 200 Zuschauer
00:06  Wuppertal Greyhounds mit 24-Yard-Pass, TPC failed
08:06  80-Yard-Lauf Oskar Vogel, TPC Benedikt Möller
08:12  52-Yard-Lauf Wuppertal Greyhounds, TPC failed
08:19  Wuppertal Greyhounds mit 8-Yard-Pass und PAT
16:19  86-Yard-Lauf Oskar Vogel, TPC Benedikt von Beauvais
24:19  Benedikt von Beauvais nach 52-Yard-Pass Paul Hamacher, TPC Milo Tang
30:19  Benedikt von Beauvais nach 33-Yard-Pass Paul Hamacher, TPC failed
30:25  Wuppertal Greyhounds mit 59-Yard-Pass, TPC failed

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U16 Typhoons mühen sich zum Sieg in Schiefbahn

Bei der Spielgemeinschaft Düsseldorf Bulldozer & Schiefbahn Riders konnten sich die U16 Typhoons am heutigen Sonntag auch in ihrem zweiten Saisonspiel schadlos halten. Gegen gerade in den Anfängen der Partie bärenstarke Gastgeber bedurfte es dazu allerdings schon einer enormen Kraftanstrengung, hatten sich doch die Fliedner-Schüler mit einem gerade noch 17 Mann umfassenden Rumpfkader auf die andere Seite des Rheins machen müssen. Am Ende der Partie, die vielen Offense-Spielern eine Doppelrolle auch in der Defense abverlangte, stand ein 46:13-Auswärtserfolg und damit die beste Werbung für das vor uns liegende Wochenende.

Denn durch diesen Erfolg kommt es nun am kommenden Samstag, den 11. September, um 11 Uhr im Rather Waldstadion zum Aufeinandertreffen der beiden einzig noch verlustpunktfreien Teams der NRW-Oberliga Gruppe West: TFG Typhoons vs. Wuppertal Greyhounds. Letztere konnten sich am Wochenende mit 45:00 bei den Mülheim Shamrocks durchsetzen.

SG Düsseldorf Bulldozer/Schiefbahn Riders 13:46 (06:06; 07:22; 00:12; 00:06)
06:00  30-Yard-Lauf SG Bulldozer/Riders, PAT failed
06:06  75-Yard-Lauf Lennox Muth, TPC failed
06:14  22-Yard-Lauf Lennox Muth, TPC Benedikt Möller
13:14  11-Yard-Lauf und PAT SG Bulldozer/Riders
13:22  60-Yard-Lauf Paul Hamacher, TPC Benedikt Möller
13:28  Milo Tang nach 8-Yard-Pass Paul Hamacher, TPC failed
13:34  80-Yard-Lauf Finn Wismer, TPC failed
13:40  Benedikt Möller nach 5-Yard-Pass Paul Hamacher, TPC failed
13:46  4-Yard-Lauf Lennox Muth, TPC failed

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U16 Typhoons mit gelungenem Saisonauftakt 2021

Am vergangenen Samstag sah das Rather Waldstadion, und mit ihm und in ihm überraschenderweise mehr als 150 Zuschauer, den Season Opener der U16 Typhoons gegen die Langenfeld Longhorns. Am Ende der Partie stand – nicht weniger überraschend – ein klarer 52:14-Heimerfolg der Nachwuchsfootballer des TFG gegen sich nie aufgebende, bis zum Schlusspfiff aufopferungsvoll kämpfende Langenfelder. Möglich wurde der Erfolg nach einigen Anlaufschwierigkeiten, die den Mannen von Typhoons Defense Coordinator Martin Pfeiffer viel Arbeit bescherten, durch eine ab Mitte des ersten Quarters immer durchschlagskräftiger agierende Offense unter der Führung von Head Coach Jona Willemsen, die bereits bis zur Halbzeit fünfmal in die Endzone der Longhorns eindringen konnte und für eine beruhigende 34:06-Pausenführung gesorgt hatte. Die Folge des beherzten Auftritts der Typhoons-Defense, die die Offense immer wieder auf den Platz zurückbringen konnte und ihr gerade in der ersten Halbzeit das Abbrennen eines wahren Feuerwerks ermöglichte, war unüberhörbar, dass der Funke der Begeisterung vom Rasen auf die Tribüne übersprang – und von den Zuschauern zurückschallte, was wiederum den Fliedner-Schülern zusätzlichen Auftrieb verlieh.

Auch wenn die Crew um Typhoons-Teampädagoge Adrian Nendza in Halbzeit zwei verstärkt Back-ups Spielzeit zukommen ließ, wurde die Partie nach dem Touchdown zum 46:06 Anfang des letzten Spielabschnitts bei durchlaufender Uhr zu Ende gespielt, greift im deutschen Jugendfootball doch ab einer Führung mit mehr als 35 Punkten die sogenannte Mercy Rule. Ohne dass die Zeit nochmal angehalten wurde, gelang den Gästen zunächst ihr zweiter Touchdown des Tages, bevor die Typhoons das Endergebnis noch auf 52:14 stellen konnten.

Dessen ungeachtet herrschte im Typhoons-Umfeld am Wochenende beileibe nicht eitel Sonnenschein, und das aus vielerlei Gründen. Zum einen zeichnete sich im Laufe der Partie noch viel Luft nach oben insbesondere aufseiten der Special Teams ab, wurden am Samstag doch nicht weniger als elf Punkte durch vergebene PATs (Point-after-Touchdown) oder TPCs (Two-Point-Conversion) liegengelassen. Zum Zweiten verlor man bereits Mitte des zweiten Quarters Linebacker und Captain Fynn Wiesmer nach einem persönlichen Foul, das a) eine Disqualifikation nach sich zog und dem b) eine Sperre von zumindest einem Spiel noch folgen wird. Und als sei das der schlechten Nachrichten noch nicht genug, zog sich dann äußerst unglücklich auch noch Defense Liner Ferdinand Kreiling nach starker Leistung im ersten Ligaspiel seines Lebens einen Unterarmbruch zu, der ihn wahrscheinlich für den Rest der Saison außer Gefecht setzen wird.

Von daher fahren die U16 Typhoons am kommenden Sonntag mit ausgedünnter Personaldecke nach Schiefbahn, um dort um 11 Uhr bei der Spielgemeinschaft Schiefbahn Riders & Düsseldorf Bulldozer anzutreten, die sich in ihrem ersten Saisonspiel bei den Wuppertal Greyhounds mit 06:65 geschlagen geben musste. In einer weiteren Partie der NRW-Oberliga Gruppe West gewannen am Sonntag die Neuss Gladiators ihren Season Opener mit 36:06 gegen die Mülheim Shamrocks.

U16 TFG Typhoons vs. Langenfeld Longhorns 52:14 (12:00; 22:06; 06:00; 12:08)
Rather Waldstadion, Düsseldorf, 150 Zuschauer
06:00  Benedikt von Beauvais nach 25-Yard-Pass Paul Hamacher, PAT failed
12:00  8-Yard-Lauf Benedikt von Beauvais, PAT failed
12:06  71-Yard-Lauf Langenfeld Longhorns, TPC failed
20:06  5-Yard-Lauf Oskar Vogel, TPC Paul Hamacher
26:06  41-Yard-Lauf Lennox Muth, TPC failed
34:06  3-Yard-Lauf und TPC Lennox Muth
40:06  1-Yard-Lauf Oskar Vogel, TPC failed
46:06  8-Yard-Lauf Oskar Vogel, TPC failed
46:14  48-Yard-Lauf und TPC Langenfeld Longhorns
52:14  70-Yard-Lauf Lennox Muth, TPC failed

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Was vor Wochenfrist galt, gilt auch für die vor uns liegenden Wochen

Wenn am Samstag um 14:30 Uhr die U16 Typhoons ihren Season Opener 2021 gegen die Langenfeld Longhorns spielen, so gilt im Rather Waldstadion weiterhin – und das wohl noch für längere Zeit – die 3G-Regel. Einlass kann nur erhalten,

  • wer nachweisen kann, corona-erkrankt gewesen und inzwischen genesen zu sein
  • wer nachweisen kann, seit mehr als 14 Tagen vollständig geimpft zu sein
  • wer einen negativen Antigen-Schnelltest vorlegen kann, der nicht älter als 48 Stunden ist
  • wer einen gültigen Schülerausweis vorlegen kann
  • wer jünger ist als 15 Jahre

Alle anderen müssen leider draußen bleiben. Eine Möglichkeit zur Durchführung eines Coronatests vor Ort gibt es am Rather Waldstadion weiterhin nicht.

Darüber hinaus gelten jenseits des Spielfeldes im Stadion sowohl die Abstandsregeln als auch Maskenpflicht – Letztere allerdings nicht am eingenommenen Sitz-/Stehplatz und nicht beim Verzehr von Speisen oder Getränken.

Typhoons bleiben weit hinter ihren eigenen Ansprüchen zurück

Mehr als zwei Jahre nach ihrem letzten von Zuschauern begleiteten Auftritt im Rather Waldstadion stand für die TFG Typhoons in der Bundesliga, der German Football League Juniors (GFLJ), am Samstag der Season Opener 2021 gegen den noch aus 2019 amtierenden Deutschen Meister Cologne Crocodiles an (die Saison 2020 wurde coronabedingt abgebrochen). Anders als damals, als man Mitte Juli 2019 durch einen Sieg gegen die Paderborn Dolphins dem Lokalrivalen Düsseldorf Panther die Playoff-Teilnahme wegschnappte, half den Mannen von Head Coach Philipp Fritsche am Samstag auch nicht die erneut gut gefüllte Tribüne. So stand am Ende der Partie eine in vielerlei Hinsicht ernüchternde 00:27-Heimniederlage, die einer ausgesprochen unsanften Landung auf dem Boden der Tatsachen gleichkam, hatte man sich am Kaiserswerther Theodor-Fliedner-Gymnasium doch vorgenommen, nun den nächsten Schritt zu machen.

Stattdessen setzte es eine Niederlage, deren Wie – deren Zustandekommen – eine Vielzahl von Fragen aufwirft. Diese beginnen mit fehlender Durchschlagskraft der Offense und dem Liegenlassen Kölner Geschenke – die Crocodiles kassierten dreimal mehr Strafen als die Typhoons – und enden mit dem eigenen Verteilen von Geschenken. Beispiele für Letzteres gefällig? Im ersten Quarter ein Hand-off-Fumble an der eigenen 6-Yard-Linie, dem unmittelbar das 0:7 folgt. Im zweiten Quarter eine Lücke in der Defense, die einen 79-Yard-Lauf zum 00:14 zur Folge hat. Im dritten Quarter Snap-Probleme beim Punt von der eigenen 15-Yard-Linie, sodass der Punter das Ei nicht mehr wegbringen kann – wenig später heißt es 00:21. Im vierten Quarter erneuter Fumble in der eigenen Redzone, die Folge: das 00:27.

Unterm Strich ein Tag zum Vergessen, der viel demütigender kaum hätte ausfallen können. Was bleibt, ist die Hoffnung – und damit der Blick nach vorne. In 14 Tagen, am Samstag, den 4. September, sind die Typhoons bei den Düsseldorf Panthern zu Gast, die vorher noch ihre Visitenkarte bei den Crocodiles in Köln abgeben werden.

TFG Typhoons vs. Cologne Crocodiles 00:27 (0:7; 0:7; 0:7; 0:6)
Rather Waldstadion, Düsseldorf, 400 Zuschauer
00:07  6-Yard-Lauf und PAT Crocodiles
00:14  79-Yard-Lauf und PAT Crocodiles
00:21  15-Yard-Lauf und PAT Crocodiles
00:27  11-Yard-Lauf Crocodiles, PAT failed

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