Was wurde eigentlich aus…….? Oleg Bilopranych (10.07.1990)

Whatever Became of the VeteransOleg, Du gehörtest zu der Generation der Schul-AG TFG TYPHOONS, die 2007 die erste Saison einer Schulmannschaft im Ligaspielbetrieb des deutschen Footballs gespielt hat. Was hat Dich seinerzeit dazu bewogen, da mitzumachen?

Ich erinnere mich, dass Football für mich damals ein Fremdwort war. Ich wusste nicht recht, was das für ein Spiel ist und was da genau auf dem Spielfeld vorgeht. Aber ich kannte viele Mitschüler, die von Anfang an bei den Typhoons dabei waren. In den Schulpausen oder auf dem Weg nach Hause waren Typhoons öfter ein Gesprächsthema. Es wurde immer wieder darüber erzählt, wie unterhaltsam das Spiel ist. Man hat ein Pad und einen Helm an und damit darf man jeden Gegenspieler tacklen. Das hat mich irgendwie fasziniert und mit diesem Gefühl bin ich zu meinem ersten Training gekommen und blieb bis zum Ende dabei.

Welche Position oder Positionen hast Du im TEAM gespielt?

Ich habe in der O-Line gespielt und blieb der O-Line für immer treu.

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Wie bewertest Du aus heutiger Sicht Deine Zeit als TYPHOON?

Obwohl ich die Zeit damals nicht so hoch geschätzt habe, kann ich heute ohne zu überlegen sagen – es war eine unvergessliche Zeit. Wir haben nicht nur Football gespielt, sondern Football gelebt. Wie hieß das so schön damals: „Familie, Schule, Football“. Manchmal haben wir die Prioritätenliste vom Herrn Ruffert auch umgedreht. Nicht weil sie falsch ist, sondern weil eben Football und das TEAM für uns sehr viel bedeutet haben. Dank unserer Coaches durften wir öfter das schöne Gefühl erleben, hart zu trainieren und als Sieger nach Hause zu kommen. Und es gab immer wieder einen Grund zum Feiern.

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Gibt es irgendwas aus Deiner TYPHOONS-Zeit, die Dich hier links mit der Nummer 70 zeigt, was Du für Dich und Dein Leben mitgenommen hast, wovon Du noch heute profitierst?

Ich habe aus dem TEAM gute Freunde mitgenommen, auf die ich mich immer verlassen kann. Außerdem hat Football viel Gutes zur Bildung meiner Persönlichkeit und meines Charakters beigetragen. Wenn man einmal Football gespielt hat, dann weiß man für immer, was das bedeutet, ein TEAMmitglied zu sein und welche Verantwortung das mit sich bringt. Das Footballspiel kann man sowohl auf den Arbeitsalltag übertragen, als auch auf andere Lebenssituationen.

Was oder welches Ereignis ist Dir aus Deiner TYPHOONS-Zeit am nachhaltigsten in Erinnerung geblieben?

Am meisten erinnere ich mich an das Spiel gegen Amsterdam beim Lippebowl.  Meiner Meinung nach war das das härteste Spiel von allen, die wir mit den Jungs erleben durften. Das andere gute Spiel war gegen die Aachen Vampires, wo wir das erste Mal in der Liga gewonnen haben. Es gab natürlich viele andere gute Spiele. Grundsätzlich war das Gefühl der Aufregung schön, das man vor jedem Spiel hatte und die Freude, wenn man das Spiel gewonnen hatte. Außerdem erinnere ich mich an das Spiel in Ansbach und den Aufenthalt auf der US-Militärbasis. Eine andere gute Sache war das dreitägige Trainingscamp in Fürstenberg/Hessen. Und schließlich werde ich nie vergessen, wie Coach Bins uns manchmal im Training gequält und dabei noch ironisch angelächelt hat.

Hast Du nach Deiner TYPHOONS-Zeit das Pad für immer ausgezogen oder ging es für Dich mit Football in irgendeiner Form weiter?

Aus zeitlichen Gründen habe ich nach der Schule kein Football mehr gespielt.

Losgelöst von Football: Wie ging Dein Leben nach dem TFG-Abitur weiter?

Nach dem Abi habe ich direkt angefangen, BWL an der Heinrich-Heine-Uni in Düsseldorf zu studieren.

Wie sieht Dein Leben heute aus? Was machst Du heute?

Heute studiere ich nach wie vor BWL an der Heinrich-Heine-Uni, arbeite in einer internationalen Unternehmensberatung als Werkstudent und habe Spaß am Leben.

Was glaubst Du, wie wird Dein Leben in fünf Jahren aussehen? Was wirst oder hoffst Du dann zu machen?

Bis dahin habe ich vor, ein Masterstudium in BWL mit den Schwerpunkten Finance, Controlling und Banking zu machen und für ein internationales Unternehmen zu arbeiten. Alternativ habe ich mir überlegt, bei einem Wirtschaftsprüfer anzufangen und irgendwann mal das Wirtschaftsprüfer-Examen zu absolvieren. Generell gibt es viele Möglichkeiten, was man mit einem BWL-Studium machen kann.

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Hast Du noch irgendwelche Verbindungen zu den TFG TYPHOONS?

Ich lese regelmäßig den Typhoons Newsletter und komme bei Gelegenheit zu den Typhoons Spielen.

Wird man Dich 2014 bei Heimspielen der TYPHOONS auf der Tribüne sehen können?

Ich denke, dass ich zu dem ein oder anderem Spiel bei Gelegenheit vorbeikommen werde.

Gibt es irgendwas, was Du der heutigen TYPHOONS-Generation mit auf den Weg geben möchtest?

Ja, und zwar: Genießt eure Zeit bei den Typhoons, verpasst keine einzige Trainingseinheit und gebt alles. Denn wer bei den Typhoons erfolgreich ist, wird in der Schule und im Alltag auch erfolgreich sein. Ich wünsche euch in dieser Saison den ersten Aufstiegsplatz.

Oleg, lieben Dank für dieses Interview. Wir wünschen Dir für Deine Zukunft alles Gute und freuen uns darauf, Dich bald wiedersehen zu dürfen.

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