TFG Typhoons beenden Hinrunde ohne Verlustpunkt

Raphael HasenbeckEs war das erwartet harte Stück Arbeit, das die Typhoons bei den zuletzt dreimal hintereinander siegreichen Longhorns in Langenfeld zu verrichten hatten, bis schließlich der fünfte Sieg im fünften Saisonspiel unter Dach und Fach war. Am Ende stand ein knapper 15:07-Erfolg der „Fliedner-Schüler“ im Jahnstadion in einer Partie, die bis zum Abknien der Gäste eng umkämpft war.

Wie eng es an diesem schmuddeligen Mai-Sonntag werden sollte, zeichnete sich bereits in den ersten Minuten nach dem Kick-off der Longhorns ab. Snap-Probleme auf Seiten der Typhoons sorgten gleich im allerersten Drive für einen Fumble an der eigenen 18-Yard-Linie und brachten die Offense der Langenfelder auf den Platz. Dieses allerdings auch nur für ein Play, gelang es doch Defense-Liner Patrick Lorenz, ihr den Ball gleich wieder abzunehmen. Nach je einem Drive beider Offense-Reihen ohne größeren Raumgewinn mussten die Typhoons anschließend erneut punten, wobei es allerdings Felix Herkendell gelang, den Ball auf der gegnerischen 21-Yard-Linie für sein Team zu sichern. Wenig später hatten sich die Typhoons bis auf die 2-Yard-Linie der Longhorns vorgearbeitet, wobei es ihnen aber – nicht zum ersten Mal in dieser Saison – mit drei Versuchen nicht gelang, das Ei in der Endzone der Gastgeber unterzubringen. Somit blieb es kurz vor Ende des ersten Quarters letztlich Kicker Rowan Nobbe überlassen, mit seinem 28-Yard-Fieldgoal die ersten Punkte aufs Scoreboard zu bringen.

Riesenfreude bei den zahlreich mitgereisten Typhoons-Fans dann kurz nach Beginn des zweiten Quarters, gelang es doch Geburtstagskind Nicolai Pfaff, seines Zeichens Runningback, mit zwei Läufen insgesamt 55 Yards zu überbrücken und anschließend den Ball in der Longhorns-Endzone zum 9:0 abzulegen, wobei der Point-after-Touchdown (PAT) von den Gastgebern geblockt werden konnte. Die nachfolgenden Langenfelder Angriffe konnte die auch an diesem Tag bärenstarke Defense der Typhoons in Person von D-Liner Patrick Lorenz, Linebacker Christopher Hässelbarth und Defense-Back Martin Pinter teils in höchster Not stoppen. Im darauffolgenden Drive gelang der Offense der Typhoons durch lange Pässe (Quarterback Peter Pinter), sichere Catches (Wide Receiver Yannik Stuka und Felix Herkendell) und Läufe (Runningbacks Nicolai Pfaff und Marius Brinkmann) ein Raumgewinn von 75 Yards, der sie erneut auf die gegnerische 2-Yard-Linie brachte. Aber wieder reichte es für die Jungs von Head Coach Jens Ruffert nicht und wieder waren es Probleme beim Snap, die den Gastgebern das Angriffsrecht kurz vor dem Halbzeitpfiff der Refs zurückbrachte.

Den ersten Akzent in Halbzeit zwei setzte Defense-Back Raphael Hasenbeck (Foto), der den Kick-off-Return der Gastgeber früh stoppen konnte. Seine große Stunde sollte allerdings erst später noch schlagen, wohingegen das dritte Quarter zunächst eher nach Nicolai Pfaffs „Geburtstagsspiel“ aussah. Vier seiner unnachahmlichen Läufe in unmittelbarer Folge und die Typhoons standen erneut in der Redzone der Gastgeber, bis eine Interception nicht nur ihrem Ansinnen ein jähes Ende bereitete, sondern auch noch die stärkste Phase der Longhorns einläutete. Denn am Ende des nachfolgenden Drives der Longhorns-Offense stand ein 35-Yard-Lauf in die Endzone sowie ein erfolgreicher PAT zum Zwischenstand von nur noch 9:7, nachdem sich die Typhoons-Defense ein einziges Mal hatte wirklich überraschen lassen.

Zu Beginn des vierten Quarters hatte dann die Typhoons-Defense zunächst Schwerstarbeit zu verrichten, wobei insbesondere Linebacker Johannes Jasper und Defense-Back Kai Schildwächter Schlimmeres verhindern konnten, bis dann die große Zeit des Raphael Hasenbeck angebrochen war und er zum „Man of the Match“ avancierte. Zunächst gelang ihm ein Interception-Touchdown-Lauf über 27 Yards und damit die 15:07-Führung, die für Aufatmen in der Typhoons-Teamzone sorgte (PAT failed). Seine zweite Interception kurz vor Spielschluss brachte die Typhoons-Offense dann in die angenehme Situation, die Partie nur noch abknien zu müssen. Zwischen diesen beiden Highlights hatte es Linebacker Oliver Janssens unfreiwillig noch einmal spannend gemacht, fälschte er doch einen langen Pass der Longhorns so unglücklich ab, dass er dem verdutzt dreinschauenden Wide Receiver entgegen seiner Erwartung doch noch in die Hände fiel und die Longhorns bis an die 20-Yard-Linie der Typhoons brachte. Dass für die Gastgeber mehr daraus wurde, dagegen hatte in erster Linie Defense-Liner Frederik Wiener etwas einzuwenden, der sie gleich zweimal hintereinander stoppen konnte.

Mit diesem Auswärtssieg behalten die TFG Typhoons nach Abschluss der Hinrunde ihre blütenreine Weste und liegen mit nun 10:0 Punkten weiterhin vier Punkte vor ihren Verfolgern. Der Typhoons-Rückrundenstart erfolgt am Samstag, den 8.Juni, wenn um 15.00 Uhr die Assindia Cardinals ihre Visitenkarte im Rather Waldstadion abgeben; das Team, bei dem man den Season Opener 2013 mit 20:06 hatte gewinnen können…

Langenfeld Longhorns vs. TFG Typhoons 07:15 (00:03; 00:06; 07:00; 00:06)
Jahnstadion, Langenfeld
00:03 28-Yard-Fieldgoal Rowan Nobbe
00:09 28-Yard-Lauf Nicolai Pfaff, PAT geblockt
07:09 35-Yard-Lauf und PAT Langenfeld Longhorns
07:15 27-Yard-Lauf (Interception) Raphael Hasenbeck, PAT failed

Bilder von der Partie gibt es hier: Bilder

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