TFG Typhoons gewinnen Home-Opener

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Bei strahlendem Sonnenschein, aber auch böigem wie lausig kaltem Wind, hielten sich die TFG Typhoons auch am zweiten Spieltag der Saison schadlos. Gegen die Solingen Steelers gewannen sie am gestrigen Samstag im Rather Waldstadion mit 32:12. Dabei sorgte der Wind nicht nur auf dem Spielfeld für deutlich erschwerte Bedingungen, sondern hielt offensichtlich auch nicht Wenige von einem Besuch des Typhoons-Heimspiels ab. So verliefen sich im weiten Rund des Schmuckkästchens gerade einmal 200 Zuschauer, die die überdachte Tribüne mehrheitlich mieden und stattdessen die wärmende Sonne links und rechts davon suchten.

Was sie zu Anfang zu sehen bekamen, glich weitgehend einer Kopie des Season-Openers vor einer Woche in Essen. Gleich im ersten Drive der Typhoons-Offense gelangen Runningback Nicolai Pfaff zwei First-Down-Läufe, die die Gastgeber nach einer zusätzlichen 15-Yard-Strafe gegen die Steelers bis auf die 15-Yard-Linie der Gäste brachte. Den anschließenden 15-Yard-Pass von Quarterback Peter Pinter konnte dann Wide Receiver Felix Herkendell mit einem Sprung in die Solinger Endzone zum 6:0 verwandeln (Foto #85, daneben Wide Receiver Yannick Stuka mit #80), wohingegen der Point-after-Touchdown (PAT) von den Steelers geblockt werden konnte. Wenige Minuten später aber bereits der Ausgleich nach einem 50-Yard-Lauf der Solingen Offense (PAT failed). Beim anschließenden Kick-Return der Typhoons war es dann Runningback Marius Brinkmann, dem ein langer Lauf auf die 28-Yard-Linie der Steelers gelang. Von dort aus fasste sich Quarterback Peter Pinter ein Herz und lief mit dem Ei in die Endzone der Solinger, bevor Kicker Rowan Nobbe das Ergebnis auf 13:06 stellte.

Ausgesprochen vielversprechend begann für die Typhoons auch das zweite Quarter, zu dessen Beginn Linebacker Johannes Jasper eine Interception gelang. Allerdings war das auch der Zeitpunkt, an dem die Steelers-Offense vom bis dato vornehmlich gepflegten und vom Wind nachhaltig negativ beeinträchtigten Passspiel weitgehend auf Laufspiel umstellte. In der Folge fanden die Gäste immer besser ins Spiel, konnten sich dafür aber nicht belohnen. Im Gegenteil: Als am Ende eines starken Drives einer ihrer Passempfänger den Ball nicht sicher kontrollieren konnte, erlebte das Rather Waldstadion ein Comeback, wie es hätte schöner nicht sein könnten. Defense-Back Lennart Schlieper schnappte sich in seinem ersten Spiel nach langer Verletzungspause das Ei und trug es über 70 Yards in die Endzone der Steelers zum 19:06 Halbzeitstand (PAT failed).

Nach dem Wiederanpfiff konnten die Typhoons den Kick-off der Steelers durch drei First-Down-Läufe von Marius Brinkmann hintereinander schnell auf die 20-Yard-Linie der Gäste tragen. Von dort aus war es dann Nicolai Pfaff, der mit seinem Lauf in die Endzone für das beruhigende 25:06 sorgte, dem Rowan Nobbe mit seinem Zusatzkick das 26:06 folgen ließ. Anschließend dann eine Kopie dessen, was bereits im zweiten Quarter zu sehen war: ein richtig starker Drive der Gäste aus Solingen, jäh beendet durch eine Interception – erneut von Lennart Schlieper, „Man of the Match“. Dass es dann bis zum Ende des dritten Quarters beim 20-Punkte-Vorsprung der Typhoons blieb, hatten sie insbesondere Defense-Back Raphael Schopphoff zu verdanken, der den Wide Receivern der Gäste das Leben erkennbar schwer machte.

Kurz nach Beginn des letzten Quarters gab es dann noch mal kurzzeitig Hoffnung für die Gäste, als ihnen ein 12-Yard-Lauf in die Typhoons-Endzone gelang (PAT failed). Jedoch war es wenig später erneut Raphael Schopphoff, der einen Passempfang auf Seiten der Solingen Steelers verhinderte und die Typhoons-Offense auf den Platz brachte. Der gelang zwei Minuten vor Ende der Partie in Person von Marius Brinkmann ein langer Lauf auf die 37-Yard-Linie der Solinger, von wo aus QB Peter Pinter den Sack vermeintlich zumachte. Jedoch fand sein Touchdown-Lauf in die Endzone wegen einer Strafe gegen die Typhoons-Offense keine Anerkennung; es ging zurück auf die 47-Yard-Linie der Steelers, an der sich erneut ein Kuriosum ereignete. Während Marius Brinkmann nach dem Snap das Ei in Kopfhöhe mehr oder weniger geschickt jonglierte, schnappte ihm Wide Receiver Felix Herkendell den Ball vor der Nase weg und trug ihn über 47 Yards in die Endzone der Gäste zum Endstand von 32:12 (PAT failed).

Mit diesem Sieg verbleiben die TFG Typhoons nach dem zweiten Spieltag auf dem zweiten Tabellenplatz, da am heutigen Sonntag Tabellenführer Uerdingen Tomahawks beim nächsten Typhoons-Gegner Troisdorf Jets (Mittwoch, 1.Mai, 11.00 Uhr, Aggerstadion Troisdorf) mit 32:00 gewinnen konnte. Im dritten Spiel dieses Wochenendes siegten die Assindia Cardinals bei den Langenfeld Longhorns mit 7:0.

TFG Typhoons vs. Solingen Steelers 32:12 (13:06; 06:00; 07:00; 06:06)
Rather Waldstadion, Düsseldorf, 200 Zuschauer
06:00  Felix Herkendell, 15-Yard-Pass Peter Pinter, PAT failed
06:06  50-Yard-Lauf Solingen Steelers, PAT failed
13:06  28-Yard-Lauf Peter Pinter, PAT Rowan Nobbe
19:06  70-Yard-Lauf Lennart Schlieper, PAT failed
26:06  20-Yard-Lauf Nicolai Pfaff, PAT Rowan Nobbe
26:12  12-Yard-Lauf Solingen Steelers, PAT failed
32:12  47-Yard-Lauf Felix Herkendell, PAT failed

Bilder von der Partie gibt es hier: Bilder

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