Typhoons-Wahnsinn geht weiter!

Am Samstag spielten die TFG Typhoons mit ihrer zumindest in der ersten Halbzeit sicherlich besten Saisonleistung die Assindia Cardinals quasi an die Wand. Am Ende der Partie stand ein deutlicher 43:07 Erfolg (9:0; 21;0; 0:7; 13:0), der zumindest in dieser Höhe vor Spielbeginn sicherlich nicht zu erwarten war. Jedoch war dem Team um Head Coach Jens Ruffert von Anfang an anzumerken, daß auch der letzte Typhoon begriffen hatte, worum es in diesem Spiel gehen sollte: um nicht mehr und nicht weniger als die vierte Meisterschaft und den vierten Aufstieg in Folge, um den Aufstieg in die German Football League Juniors.

Erschien bereits der erste Drive der Typhoons-Offense – auch wenn er noch nicht zu Punkten führte – vielversprechend, erwiesen sich die Cardinals aus Essen als ausgesprochen nervös. Als sie am Ende ihres ersten Drives aus der eigenen Endzone heraus punten mußten, mißlang ihnen der Snap dermaßen, daß das Ei nach hinten aus der Endzone herausrollte. Safety! 2:0 für die Typhoons. Bereits im nächsten Drive der Typhoons-Offense dann der erste große Auftritt von Runningback Nicolai Pfaff: 31-Yard-Lauf in die Endzone der Essener, 8:0. Den anschließenden Point-after-Touchdown (PAT) verwandelte Niklas Kiehl zur Ruhe und Sicherheit gebenden 9:0 Führung.

Im zweiten Quarter ging die Post dann richtig ab, es ging Schlag auf Schlag: 40-Yard-Lauf Nicolai Pfaff, 15:0. Bei der anschließenden Two-Point-Conversion fand der Paß von QB Niklas Hemstege in Kariem Abbas einen sicheren Fänger, 17:0. Den nachfolgenden Drive der Cardinals-Offense beendete Defense Liner Jurij Kas mit seiner Fumble Recovery, was erneut die Typhoons-Offense aufs Spielfeld brachte. Das Ergebnis: ein 6-Yard-Quarterback Sneak von Niklas Hemstege zum 23:0 (PAT failed). Zwei Minuten vor der Halbzeit war es dann Cornerback Raphael Hasenbeck, dem eine Interception gelang, die er anschließend über 44 Yards auf die 5-Yard-Linie der Essener vortragen konnte. Und die erneut aufs Spielfeld kommende Typhoons-Offense nutzte ihre Chance auch dieses Mal. Kurzer Paß von Niklas Hemstege auf Runningback Moritz Fügen, der die letzten 2 Yards bis zur Endzone problemlos überbrückte, 29:0. Der erfolgreiche PAT von Niklas Kiehl führte dann zum Halbzeitstand von 30:0, der von den 50 Zuschauern aus Essen weniger, von den 350 Typhoons-Fans beinahe frenetisch gefeiert wurde.

Im dritten Quarter, in dem angesichts der deutlichen Führung bereits verstärkt die Backups Spielzeit bekamen, nahm sich die Typhoons-Offense eine Auszeit. Die Typhoons-Defense erlaubte sich gar einen Aussetzer – den einzigen an diesem Tag, an dem es für die Cardinals-Offense ansonsten kein Vorbeikommen gab. Ein 69-Yard-Lauf der Essener und ein erfolgreicher PAT führten zu den einzigen Punkten im dritten Quarter, bevor beim Spielstand von 30:7 ein letztes Mal die Seiten gewechselt wurden.

Damit hatte dann auch die Auszeit der Typhoons-Offense ein Ende: ein langer Paß von QB Niklas Hemstege, ein sicherer Catch mit anschließendem Lauf des Wide Receivers, und schon wurde in den Statistiken ein 52-Yard Touchdown-Paß Felix Herkendell notiert (PAT failed). An dem Punkt sah sich – aus nachvollziehbaren Gründen – die Defense gezwungen, auch noch mal auf sich aufmerksam zu machen. Zunächst war es Defense Back Cedrik Cremerius, dem eine Interception gelang, dann war es Linebacker Ted Hadjiski, der einen Fumble der Essener sicher covern konnte. So durfte zwei Minuten vor Schluß nochmals die Typhoons-Offense auf den Rasen, die durch einen 11-Yard-Lauf von QB Niklas Hemstege und einen erfolgreichen PAT von Niklas Kiehl für den 43:07 Endstand sorgte, der eine noch nie dagewesene Stimmung auf der vollbesetzten Tribüne des Rather Waldstadions zur Folge hatte. Inzwischen hieß es hier auch für den Letzten: We – are – Ty – phoons!

Somit führen die TFG Typhoons, Deutschlands erste und einzige Schulmannschaft im Tackle Football, aktuell nun die Tabelle mit 14:4 Punkten an, gefolgt von den punktgleichen Cologne Crocodiles. Gewinnen die Typhoons kommenden Samstag um 15.00 Uhr im Aggerstadion bei den Troisdorf Jets, sind sie Regionalliga-Meister und Aufsteiger in die GFLJ, da sie den direkten Vergleich gegen die Krokodile aus der Domstadt nach der 0:3 Niederlage und dem 26:7 Sieg für sich entschieden haben.

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.